Low Budget – von allem das Billigste, ein Urlaub eher für Studenten oder Leute, die sich nur sehr wenig leisten können oder wollen.

Das Motto ist in jedem Fall, die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Zeitraum: 19.1. bis 2.2.
Ort: Ostküste (New York, Philadelphia, Boston)
Personen: 2
Tage: 14
Unterkunft: Couchsurfing
Flugpreis: 752 € mit SAS nach Newark und 1 Zwischenstopp
Megabus: New York – Philadelphia – Boston – New York: 112 $
Eintrittskosten: 0
Benzin: 0
Verpflegung: 420$ (15 pro Person am Tag)
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Gesamt: 1262,72 €

Wahl des richtigen Abflugs- und Ankunftsortes
Oftmals ist ein Flug an die Ostküste billiger als an die Westküste. Bestimmte Abflugsorte sind billiger als andere, so kann es billiger sein, nach Jacksonville zu fliegen als nach Miami. Ab und zu ist es billiger, von Amsterdam zu fliegen als von Köln oder Düsseldorf, oder von Billund in Dänemark statt von Hamburg. Flüge von München und Frankfurt sind meist am teuersten.

Wahl der richtigen Reisezeit
Außerhalb jeglicher Ferien gibt es meist gute Angebote in alle Ecken der USA. Ein Flug nach New York ist vom 6.12. – 19.12 viel billiger als vom 24.12. bis 6.1. Auch ist ein Flug nach Los Angeles im März billiger als im Juni.
Wenn man also selber nicht an Schulferien oder Feiertage gebunden ist, ist es ratsam, dann zu fliegen, wenn andere nicht fliegen wollen.

Wahl des richtigen Fluges
Ein Multistop-Flug ist meist billiger als ein Nonstop-Flug. Je mehr Zwischenstopps der Flug hat, desto billiger ist er.

FAZIT:
Ich würde über Suchmaschinen nach dem billigsten Flug suchen, verschiedene Orte und Zeiträume durchspielen, dann hat man gute Chancen auf den günstigsten Flug.

Mietwagen
Der Mietwagen ist ein großer Posten, vor allem, wenn die Fahrer unter 21 oder unter 25 Jahre alt sind. Unter 21 gibt es in den USA gar keinen Mietwagen zu mieten, unter 25 oftmals nur mit Aufschlägen. Das liegt an der hohen Unsicherheit von Jungfahrern.
Daher sollte sich der Low-Budget-Reisende überlegen, ob es überhaupt ein Mietwagen sein muss.
)Wenn man sich doch für einen kleinen Mietwagen entschieden hat, kommen Sprit-kosten auf einen zu. Diese sind zurzeit (Ende 2016) in den USA recht niedrig, das kann sich aber jederzeit ändern.)

Buss + Bahn
In den USA gibt es wie bei uns öffentliche Verkehrsmittel. Die Überlandbusse legen meist große Stecken zurück und die Tickets sind oft für wenig Geld zu haben.
(Bundubus, Gotobus, Coachbus, Vamoosbus, Greyhound)

Neben den Bussen gibt es noch die Bahn (Amtrak), da man aber damit eher “gehoben” reist, ist das nicht so billig. Aber auch beim Bahnfahren gilt, dass es immer mal wieder Angebote gibt.

Mitfahrzentralen
Die gibt es natürlich auch in den USA (rideshare services). Mittlerweile kann man das auch über das Internet buchen, zum Beispiel bei www.ridester.com. Eine Reise von L.A. nach Chicago wird hier ab 160 $ angeboten. Kürzere Stecken gibt es dann auch billiger.

Radfahren
Man kann die USA auch gut mit dem Rad bereisen, das Rad kann man mit ins Flugzeug nehmen oder sich vor Ort ein billiges Rad kaufen.

Trampen
Trampen ist, wie überall, nicht ungefährlich und in einigen Staaten sogar verboten. Tramper und Mitnehmer bekommen eine Strafe, wenn sie erwischt werden.

Fazit
Der Low-Budget-Reisende sollte wohl am ehesten mit Überlandbussen reisen, in den Städten gibt es dann Busse, Straßenbahnen oder die Subway.

Auto kaufen
Dazu gibt es einen guten Artikel von usa-tipps.de

Bei der Low-Budget-Reise kommt es darauf an, am besten nichts oder so wenig wie möglich für die Unterkunft zu bezahlen.

Couchsurfing
Relativ neu, aber absolut kostenfrei, in Städten meist verfügbar. Man muss sich über das Internet anmelden.

Zelten
Zelten ist am besten möglich, wenn man ein Zelt schon hat und das aus Deutschland mit in die USA nehmen kann. Zeltplätze gibt es für wenig Geld, teilweise kann man auch kostenlos campen, zum Beispiel auf BLM-Land, dafür benötigt man immer eine Erlaubnis. Einfach so in der Natur oder auf Privatgelände zu zelten ist in den USA nicht erlaubt.

Im Auto schlafen
Das geht natürlich schon, allerdings benötigt man dann eben einen Mietwagen und der sollte eine gewisse Größe haben, damit man bequem drin schlafen kann. Um im Auto zu schlafen, sollte man dieselben Regeln befolgen wie beim Zelten an sich, also eher auf Zeltplätzen oder mit Erlaubnis auf BLM-Land. Teilweise wird es auch auf Walmart-Parkplätzen geduldet.

Hostels
Jugendherbergen sind in den USA zumindest in den Städten weit verbreitet. Allerdings ist das nicht so billig, wie man eventuell denken mag. Ein Bett in einem 6-Bett-Zimmer kann schon mal 40 $ kosten.

Fazit
Auf einer Low-Budget-Reise wird man am besten eine Mischung aus oben genannten vorziehen, zelten ist nicht jedermanns Sache, aber wohl die günstiges Möglichkeit, vor allem auch wenn man die Natur erleben will eine schöne Möglichkeit.

Essen muss der Mensch, ob nun zu Hause oder auf Reisen.

Selbstversorgung
In den USA gibt es, wie bei uns auch, eine Vielzahl von Supermärkten, wo man sich alles, was man benötigt, kaufen kann. Die Preise sind in etwa wie bei uns. Es gibt zudem viele Dollar-Shops, wo man alles für einen Dollar bekommt, aber auch Läden wie Aldi sind vertreten.

Fast-Food
Die USA sind ja bekannt für das billige Fast-Food. Das ist wirklich so, es ist wohl teilweise billiger, Fast-Food essen zu gehen, als sich selber was aus dem Supermarkt zu kaufen.

Fazit
Ich empfehle die Selbstversorgung für das Frühstück und Mittag und Fas-Food für den Abend.

Wenn man sich etwas anschauen will, werden in der Regel Eintrittspreise verlangt. Um dem zu entgehen, kann man sich aber auch zuvor erkundigen, wann diese entfallen. (Feiertage, Free Entrance Days)
Mit einem AAA-Ausweis kann man auch oft sparen.
Bei der Low-Budget-Reise schaut man sich aber wohl am besten nur das an, was nichts kostet.

  • ESTA – kostet für alle Reisenden 14$
  • Kreditkartengebühren können anfallen
  • Für unvorhersehbare Kosten sollte immer eine Summe von rund 1000 € auf einer Kreditkarte zur Verfügung stehen.
  • Eine Reisekrankenversicherung kostet ca. 10 € im Jahr und sollte zwingend abgeschlossen werden
  • Die Fahrt zum Flughafen oder das Parken am Flughafen kann Parkgebühren kosten, sowohl in Deutschland als auch vor Ort.

Ich rate definitiv nicht zu einer Low-Budget-Reise in die USA, dafür sind sicher andere Länder besser geeignet, aber wenn es nicht anders geht und man das Land trotzdem gerne kennenlernen will, ist das sicher möglich. ich selber habe in den USA keine eigne Erfahrung was das Low-Budget-Reisen angeht. Low Budget ist schon auf Grund der hohen Anreisekosten dann eher in Europa möglich.